Schachclub Mitterteich

Weihnachtsfeier im Schachclub

Der Schachclub hatte zur Jahresversammlung mit Weihnachtsfeier eingeladen. 1. Vorstand Paul Trapp konnte dazu alle 14 aktiven Schachspieler zum Großteil mit Ehefrauen begrüßen.
Der offizielle Teil war schnell abgehakt. Paul Trapp berichtete über den Jahresverlauf: die abgehaltenen Turniere und den Start in die Saison 2019/20 der Bezirksliga 2 Ost. Für seinen Kassenbericht wurde er einstimmig entlastet.
Zum geselligen Teil stattete uns der Nikolaus mit seinem Knecht einen Besuch ab. Er konnte nur von „braven Boum“ berichten. (Die Boum haben ein Durchschnittsalter von knapp 70 Jahren…) Danach musste der Nikolaus am Schachbrett gegen Paul Trapp antreten. Der Abend klang aus bei einer Brotzeit und harmonischen, geselligen Unterhaltungen.

Wie die Partie ausgegangen ist, weiß nur der Himmel…

Unentschieden im Lokalderby

Zum Lokalderby empfing der Schachclub die erste Mannschaft der SG Mehlmeisel/Tröstau. Nach hart umkämpften und teilweise wechselhaften Partien endete das Match mit einem leistungsgerechten 4 : 4.
Hans Lugert fand an Brett 7 diesmal keine klare Linie und musste seine Partie aufgeben. Stephan Krämer an Brett 8 ließ sich von einem Figurenverlust nicht verunsichern. In hochgradiger Zeitnot fand er den richtigen Gewinnweg, baute mit seinem Freibauern auf der 7. Reihe und den dahinter verdoppelten Türmen auf der e-Linie den entscheidenden Druck auf und gewann die Partie. In vermeintlich sichere Remis liefen die Partien an den mittleren Brettern 4-6. Roland Schelbert ließ sich jedoch in die falsche Abtauschvariante locken und verlor seine Partie gegen den mit 94 Jahren ältesten Spieler der Liga. Gerold Fischer und Alexander Jost realisierten ihre Remis. Herbert Baier spielte an Brett 3 erneut eine herausragende Partie. Er erspielte sich einen klaren Stellungsvorteil, den er im Damenendspiel in den Sieg ummünzte.

Herbert Baier und Paul Trapp (v.l.)

Somit mussten nach über 4 Stunden Spielzeit und dem Zwischenstand von 3 : 3 die ersten beiden Bretter die Entscheidung bringen. Paul Trapp an Brett 2 hatte bereits einen dauerhaften Druck auf den gegnerischen König aufgebaut. Mit einem Opfereinschlag entschied er die Partie für sich. Etwas glücklos kämpfte Michael Mücke am Spitzenbrett. In der Eröffnung hatte er den roten Faden verloren. Damit wurde er in eine Endspielstellung mit jeweils 5 Bauern und Läufer gegen Springer manövriert, in der er letzlich keine Chance mehr hatte.

Link: LigaManager

Chancenlos gegen Kirchenlamitz

Bei den SF Kirchenlamitz war erwartungsgemäß wenig zu holen und man verlor mit 2 : 6.
Am Spitzenbrett spielte Michael Mücke einen furiosen Königsangriff mit Dame, Turm und den beiden Springern und zwang den Gegner zur Aufgabe.
Hans Lugert stand nach Verlust eines Läufers früh vor der Niederlage. Hartnäckig erhöhte er den Druck auf den gegnerischen König und erbeutete schließlich die Dame gegen den Turm, womit er am Ende die Partie für sich entscheiden konnte.
An den restlichen 6 Brettern hielt man sich durchaus wacker und hatte auch die ein oder andere Gewinnchance. Letztendlich mussten jedoch Paul Trapp, Herbert Baier, Alexander Jost, Roland Schelbert, Lech Hilgertner und Stephan Krämer anerkennen, dass ihr jeweiliger Gegner einfach zu stark war.

Link: LigaManager

Stadtmeisterschaft 2019 beendet

Michael Schmid

Michael Schmid

Mit der letzten hochspannenden, entscheidenden Nachholpartie wurde die diesjährige Stadtmeisterschaft entschieden. Titelverteidiger Michael Schmid musste dabei gegen Karl-Johan Laustsen unbedingt gewinnen, um mit dem bis dorthin führenden Herbert Baier nach Punkten gleichziehen zu können. Nach über 4 Stunden zäher Verteidigung von Laustsen konnte Schmid mit dem Vormarsch seines Königs die Bauernumwandlung sicherstellen und damit die Partie gewinnen.

Damit ging die seit langem spannendste Stadtmeisterschaft zu Ende. Mit einer Durchschnitt-DWZ von 1740 war sie die am besten besetzte Stadtmeisterschaft in der Geschichte des Schachclubs. Entsprechend knapp war das Endergebnis. Michael Schmid verteidigte seinen Titel vor dem punktgleichen, ein starkes Turnier spielenden Senior Herbert Baier. Die Sonneborn-Berger-Wertung gab den Ausschlag für Schmid, da er beide direkten Vergleiche gewonnen hatte. Auf dem Bronzerang landete Michael Mücke vor Paul Trapp und Karl-Johan Laustsen. Für Furore sorgte auch der älteste Teilnehmer im Feld, Gerold Fischer. Besonders in der Rückrunde trumpfte er mit 2,5 von 5 Punkten auf, wobei es ihm gelang, auch den alten und neuen Stadtmeister zu besiegen.

Abschlusstabelle: