Schachclub Mitterteich

Willkommen beim Schachclub Mitterteich!

Wir möchten Sie hier über unseren Verein informieren und alle Schachfreunde über aktuelle Veranstaltungen und Termine auf dem Laufenden halten. Schauen Sie sich ein wenig um! Viel Spaß! 

Falls Sie Lust am Schachspielen haben, können Sie gerne einmal persönlich bei unserem wöchentlichen Spielabend am Dienstag im Mehrgenerationenhaus vorbeischauen. Wir laden Sie herzlich zu einer Partie Schach ein und freuen uns auf Ihren Besuch!

1. Mannschaft verliert

Die 1. Mannschaft der SG hatte gegen den SK Helmbrechts 1 keine Chance, verlor glatt mit 2 : 6 Punkten und behielt dadurch die rote Laterne.

Michael Mücke

Die beste Partie spielte Stadtmeister Michael Mücke, der als einziger Mitterteicher gewann. In einem Turmendspiel mit Bauerngleichheit schien er aufgrund des aggressiven schwarzen Monarchen die schlechtere Stellung zu haben. Mit einem geschickten Clou verschaffte sich Mücke zwei verbundene Freibauern, die dem schwarzen Monarchen davonliefen und einer davon sich zur Dame umwandelte.
Paul Trapp griff sofort am Königsflügel an, kam aber nicht durch. So verlagerte sich der Kampf um Schwächen über das gesamte Brett. Schließlich standen beide Könige ziemlich schutzlos da und waren immer gefährlichen Drohungen ausgesetzt. In hochbrisanter Situation einigten sich beide Partner auf Zugwiederholung – also Remis.
Stephan Krämer erkämpfte das zweite Remis gegen einen starken Gegner, der bisher  alle Spiele gewann und Ligabester war. Im Endspiel mit jeweils zwei Offizieren wehrte Krämer trotz eines Minusbauern alle gegnerischen Attacken erfolgreich ab. 
Ihre Partien verloren haben Christian Strahl, Herbert Baier, Roland Schelbert, Alexander Jost  und Hans Lugert.

Link: LigaManager

Dezimierte 2. Mannschaft erkämpft noch ein Unentschieden

Die 2. Mannschaft der SG musste zu den SF Fichtelgebirge 1.
Das Match stand unter keinem guten Stern. Die beiden Marktredwitzer Spieler fielen kurzfristig aus, was man erst vor Ort in Wunsiedel realisierte. Somit ging man von vornherein mit einer Hypothek von 0 : 2 in die Begegnung. Die Spielstärke und Kampfkraft der drei Spitzenbretter gaben schließlich den Ausschlag, dass es doch noch zu einem 3 : 3 Unentschieden reichte.
Hermann Schedl sucht zur Zeit noch seine Vorjahresform. Auch diesesmal stand er schnell auf Verlust und musste seine Partie abgeben.
Damit war die Hypothek auf 0 : 3 angewachsen, und an den drei Spitzenbrettern hatte der Kampf gerade erst richtig begonnen. Alexander Jost (Brett 2) baute sich eine Angriffsstellung am Königsflügel auf. Schließlich schaffte er den Durchbruch und gewann mit mehrfachen Matt-Drohungen entscheidendes Material und damit die Partie.
Am Spitzenbrett hatte Stephan Krämer von Anfang an einen leichten Vorteil in der Bauernstellung. Nach geduldigem Lavieren schaffte er letztendlich den entscheidenden Bauerngewinn, woraufhin sein Gegenüber nach über 4 Stunden Spielzeit aufgab.
Somit lag die finale Verantwortung wieder einmal bei Hans Lugert an Brett 3. In einem komplizierten Endspiel mit jeweils einem Springer, einem Mehrbauern und über die ganze Breite des Brettes verteilten Einzelbauern behielt er jederzeit die Übersicht. Nach fast 5 Stunden Spielzeit wandelte er seinen Mehrbauern in die Dame um und setzte seinen Gegner damit Matt, als dieser nur noch 27 Sekunden auf der Uhr hatte für die restliche Partie.

Link: LigaManager

Furiose Aufholjagd der 1. Mannschaft

Die 1. Mannschaft der SG holte bei der SG Mehlmeisel/Tröstau 1 mit einem 4 : 4 Unentschieden ihren ersten Punkt in der laufenden Saison.
Dabei sah es zunächst nach einem Debakel aus. Bereits nach 3 Stunden lag man scheinbar aussichtslos mit  0,5 : 3,5 Punkten zurück. Roland Probst und Hans Lugert strichen bereits nach einer Stunde die Segel. Dann folgte Paul Trapp mit einer vermeidbaren Niederlage. Alexander Jost hielt gegen den bisher sehr erfolgreichen 93jährigen Tröstauer ein Remis.
Dann schlugen die Mitterteicher zurück. Michael Mücke, Roland Schelbert und Herbert Baier gewannen ihre Partien nach fast 5 Stunden, und es stand 3,5 : 3,5.

Christian Strahl

Christian Strahl

So musste die Entscheidung am Spitzenbrett mit Christian Strahl fallen. Obwohl er im Endspiel einen Bauern weniger hatte, fand er immer den richtigen Zug und rettete sich so ins Remis nach fast 6 Stunden.

 

 

 

Link: LigaManager

Glücklicher Sieg der 2. Mannschaft

Zum Start ins neue Jahr hatte die zweite Mannschaft der SG die SF Schönwald zu Gast zuhause im Mehrgenerationenhaus. Nach dem letzten etwas glücklos verlorenen Match gab es diesmal die ausgleichende Gerechtigkeit. Mit dem Glück der Tüchtigen und aufgrund des Stehvermögens nicht unverdient siegte man knapp mit 3,5:2,5.
Roland Probst an Brett 4 einigte sich mit seinem Kontrahenten auf Remis, in einer etwas gedrückten Stellung. Keine Chance hatte Hermann Schedl an Brett 6. Er sah sich früh mit einem gegnerischen Freibauern konfrontiert, einen Vorteil, den sein Gegner souverän auf drei verbundene Freibauern ausbaute und damit sicher die Partie entschied.
Josef Messer an Brett 5 ließ sich auf eine für ihn nachteilige Abtauschaktion ein, die seinem Gegner zwei vorgerückte verbundene Freibauern einbrachte. Messer versuchte alles mit trickreichen Angriffen und Mattfallen auf den gegnerischen König. Jedoch fand sein Gegner immer die richtigen Antworten, konnte alle gefährlichen Figuren abtauschen und führte letztendlich seinen Freibauern zum Erfolg.
Damit stand es zur Halbzeit 0,5:2,5 und der Blick auf die restlichen Partien an den drei oberen Brettern verhieß nichts Gutes.
Hans Lugert spielte an Brett 3 eine gewohnt souveräne Partie. Das Spiel mit den Bauern beherrscht auch er. Durch ständigen Druck auf den gegnerischen König erbeutete er zwei Bauern. Den freien Raum nutzte er mit seinen eigenen Bauern, ließ sie bis zur Grundlinie marschieren und setzte seinen Gegner auch gleich matt.
Alexander Jost hatte an Brett 2 die etwas riskante Mittelgambit-Eröffung gewählt. Mit einer Finte erbeutete sein Gegner gleich den weißen Bauern auf b2 mit der Dame und Jost könnte nur mit Mühe weiteren Figurenverlust verhindern. Im weiteren Verlauf gelang es seinem Gegner, diesen Vorteil auf drei verbundene Freibauern auszubauen. In dieser aussichtslosen Situation kämpfte Jost weiter. Völlig überraschend übersah sein Gegner ein Zwischenschach, welches Jost kompromisslos zum Turmgewinn nutzte und damit seine Partie sensationell noch gewann. Somit stand es unerwarteter Weise auf einmal wieder 2,5:2,5 und die letzte Partie des Abends am Spitzenbrett musste entscheiden.
Dort hatte es Stephan Krämer diesmal zu tun mit dem laut DWZ mit Abstand stärksten Spieler aller Teams in der A-Klasse. Dessen DWZ von 1826 gegenüber Krämers 1485 wies ihn als eindeutigen Favoriten aus. Durch eine Stellungsungenauigkeit in der Eröffnung stand Krämer von Anfang an unter Druck, gegen den er aber bravourös ankämpfte und immer die richtigen Fortsetzungen fand, was seinen Gegner sichtlich überraschte. Dennoch stand er aufgrund der Klasse des Gegners kurz vor dem entscheidenden Bauernverlust, als dieser die Geduld verlor und ein vermeintlich gewinnbringendes Läuferopfer ansetzte. Dies konnte Krämer im nächsten Zug ganz trocken widerlegen. Mit seinem Bauernriegel und der Mehrfigur brachte er dann seinen Gegner in gewinnbringenden Zugzwang, worauf dieser die Partie aufgab.

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