Schachclub Mitterteich

Willkommen beim Schachclub Mitterteich!

Wir möchten Sie hier über unseren Verein informieren und alle Schachfreunde über aktuelle Veranstaltungen und Termine auf dem Laufenden halten. Schauen Sie sich ein wenig um! Viel Spaß! 

Falls Sie Lust am Schachspielen haben, können Sie gerne einmal persönlich bei unserem wöchentlichen Spielabend am Dienstag im Mehrgenerationenhaus vorbeischauen. Wir laden Sie herzlich zu einer Partie Schach ein und freuen uns auf Ihren Besuch!

2. Mannschaft glücklos beim Spitzenreiter

Die zweite Mannschaft der SG Mit/MAK musste zum Spitzenreiter der A-Klasse Marktredwitz, der SG Mehlmeisel/Tröstau 2. Trotz vieler Chancen spielt man durch die Bank ziemlich glücklos und verlor etwas zu hoch mit 1,5:4,5.
Thomas Schaller an Brett 6 hatte sich bereits eine vielversprechende Angriffstellung am Damenflügel erarbeitet, als er bei einem simplen Figurentausch „vergaß“ zurückzuschlagen. Den Materialvorteil spielte sein Gegner dann routiniert aus und somit ging die Partie verloren.

Roland Probst holte den einzigen Siegpunkt

Genau andersherum  lief es bei Roland Probst an Brett 3, der relativ schnell eine Figur gewann und die Partie dann auch schnell für sich entscheiden konnte.
Josef Messer an Brett 4 ließ nichts anbrennen und erspielte ein sicheres Remis. Somit stand es zur Halbzeit nach drei Partien 1,5:1,5 und man blickte mit verhaltenem Optimismus auf die restlichen Partien.
Stephan Krämer hatte an Brett 1 den Tröstauer Spitzenspieler gegen sich, der mit einer DWZ von 1700 gegen 1486 klar favorisiert war. Krämer kam gut aus seinem geliebten Damengambit und konnte sogar einen Bauern gewinnen. Er stand kurz vor dem Gewinn des zweiten Bauern, als er sich in eine komplizierte Abtauschvariante verwickeln ließ, bei der er letzten Endes eine Figur und dann auch die Partie verlor.
Somit musste die Entscheidung in den letzten beiden Partien fallen, die beide knapp 5 Stunden lang hart umkämpft waren. Hans Lugert an Brett 2 opferte eine Figur für 2 Bauern, wodurch er eine Bauernwalze mit 4 Freibauern auf 3 Linien am Damenflügel bekam. Sein Gegner verteidigte jedoch geschickt und kam zu einem Zwischenschach, bei dem Lugert aus Versehen seinen Läufer einstellte. Danach kämpfte er noch hartnäckig mit zwei Mehrbauern gegen den Läufer, bis sein Gegner seinen letzten Bauern zur Dame überführte und Lugert aufgeben musste.
Auch Hermann Schedl an Brett 5 verlor schnell eine Figur, bekam dadurch aber Gegenspiel. In der entscheidenden Phase übersah er das gewinnbringende Bauernopfer. Danach kämpfte er noch bravourös, konnte aber die Niederlage nicht mehr abwenden.

Link: LigaManager

Fehlstart der 1. Mannschaft perfekt

Die 1. Mannschaft der SG musste auch im 2. Spiel in der Bezirksliga Oberfranken Ost eine Niederlage hinnehmen. Mit  2,5 : 5,5 ging das Match an den ATSV Oberkotzau.

Am ersten Brett holte Christian Strahl ein sicheres Remis. Keiner der Kontrahenten ging große Risiken ein und so einigte man sich auf Remis.

Paul Trapp

Paul Trapp übernahm mit den schwarzen Steinen in einem positionell geführten Kampf die Initiative, als er mit einer Bauernwalze auf dem Damenflügel die weißen Figuren zurückdrängte. Nach dem Vormarsch seines Monarchen ins Zentrum übersah sein Gegner eine Falle, verlor dabei einen Springer und gab sofort auf.
Hans Lugert setzte seinen Gegner mit aggressivem  Spiel auf beiden Flügeln unter Druck. Nach einem Turmopfer und einem sehenswerten Springeropfer zertrümmerte Lugert die schwarze Königsfestung und spielte damit die Partie des Tages.
Michael Mücke, Alexander Jost, Roland Schelbert, Roland Probst und Lech Hilgertner mussten ihre Partien aufgeben.

Link: LigaManager

Klarer Sieg für die 2. Mannschaft im Lokalderby

Nachdem man in der ersten Runde spielfrei war, hatte die zweite Mannschaft der SG Mit/MAK als Einstieg in die neue Saison in der A-Klasse Marktredwitz gleich das Lokalderby gegen die SF Mitterteich 1 vor der Brust. Letztere hatten sich für diese Saison mit einem weiteren starken tschechischen Spieler verstärkt und ihr erstes Spiel gegen Marktleuthen gewonnen. Somit ging man von Seiten der SG mit gehörigem Respekt in das Match, das zuhause im Mehrgenerationenhaus ausgetragen wurde. Alle Spieler der SG zeigten an diesem Tag zum Teil überragende Leistungen und wurden dafür mit einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg mit 4,5:1,5 belohnt.

Hermann Schedl auf Brett 5 fand in einer komplizierten Stellung nicht die richtigen Antworten und verwickelte sich in eine Abtausch-Schlacht, die er letzten Endes mit dem Verlust der Dame und damit später der Partie bezahlen musste.

Volle Konzentration: Thomas Schaller

Der 12-jährige Schüler Thomas Schaller überspielte seinen Gegner in der Eröffnung und bekam einen Freibauern, den er bis auf die 7. Reihe marschieren lassen konnte. Mit der drohenden Umwandlung baute er erstaunlich routiniert weiteren Druck auf, bis sein Gegenüber in einer ausweglosen Stellung entnervt aufgab.

Stephan Krämer an Brett 1 sah sich aufgrund der unorthodoxen gegnerischen Mannschaftsaufstellung dem schwächsten Spieler der SFM gegenüber. In einer überlegen geführten Partie gewann er schnell einen Läufer und im Nachgang weiteres Material und setzte seinen Kontrahenten im 39. Zug matt.

Die absolute Glanzpartie des Abends spielte Hans Lugert, der Senior im Team.

Hans Lugert

An Brett 3 spielte er gegen die starke tschechische Nummer 2 der SFM. Sein Gegner opferte zunächst zwei Bauern für einen vermeintlich gewinnbringenden Angriff. Lugert fand jedoch immer die richtige Verteidigung, wobei er einen Freibauern behaupten konnte. Diesen führte er bis auf die 2. Linie. Mit viel Spielwitz fand er immer noch eine bessere Antwort auf die trickreiche Verteidigung des Gegners, bis letzterer den Damenverlust nicht mehr abwenden konnte und aufgeben musste. Damit führte die SG zwar nach knapp vier Stunden Spielzeit mit 3:1, jedoch war an den beiden übrigen Brettern noch beileibe keine Entscheidung gefallen.

Diese führte Josef Messer an Brett 4 herbei. Mit zähem Stellungsspiel hatte er sich zwei Mehrbauern erkämpft. Durch eine für ihn unglückliche Abtauschaktion musste er nochmal zittern, fand aber dennoch den besten Zug, um das Remis zu erzwingen. Damit führte die SG2 uneinholbar mit 3,5:1,5.

Alexander Jost kämpfte zu dem Zeitpunkt noch wacker gegen den bisher in der gesamten Liga ungeschlagenen gegnerischen tschechischen Spitzenspieler. Dieser schlug jegliches Remis-Angebot aus und somit kam es zum großen Showdown nach knapp 5 Stunden Spielzeit, als jeder nur noch wenige Minuten auf der Uhr hatte für die gesamte restliche Partie. Nach dem Verlust der Qualität schien die Partie für Jost schon verloren. Jedoch „überdrehte“ sein Kontrahent seinen Angriff und sperrte seine eigene Dame ein, die Jost mit einem trockenen Läuferangriff zur Strecke brachte. Es war genau Mitternacht, als der Gegner daraufhin sofort aufgab.

Link: LigaManager