Schachclub Mitterteich

Willkommen beim Schachclub Mitterteich!

Wir möchten Sie hier über unseren Verein informieren und alle Schachfreunde über aktuelle Veranstaltungen und Termine auf dem Laufenden halten. Schauen Sie sich ein wenig um! Viel Spaß! 

Falls Sie Lust am Schachspielen haben, können Sie gerne einmal persönlich bei unserem wöchentlichen Spielabend am Dienstag im Mehrgenerationenhaus vorbeischauen. Wir laden Sie herzlich zu einer Partie Schach ein und freuen uns auf Ihren Besuch!

Unbedeutende Niederlage zum Saisonabschluss

Im letzten Spiel unterlag die 1. Mannschaft in Presseck mit 3 : 5 Punkten.
Am Spitzenbrett zeigte Michael Mücke gegen den Besten in der Liga ein überzeugendes Spiel, gewann sogar die Dame gegen den Turm, verlor aber zunehmend den Faden und damit die Partie.

Thomas Schaller

Die beste Partie spielte der 12jährige Thomas Schaller. Mit seinen Schwerfiguren setzte er die die weiße Königsfestung laufend unter Druck und zwang schließlich mit einem sehenswerten Turmopfer den Gegner zur Aufgabe.
Hans Lugert gewann im Endspiel mit seinem aktiven König, der bis auf die 3. Reihe vordrang. Mit seinem  4-Bauern-Angriff blies er dann zum unwiderstehlichen Sturm.
Lech Hilgertner überzeugte erneut mit einer listigen Angriffspartie. Er drang mit seiner Dame und seinem Turm auf die feindliche Grundreihe ein und schickte den weißen Monarchen in den Orkus.
Paul Trapp, Herbert Baier, Roland Schelbert und Alexander Jost verloren ihre Partien.
Damit bleibt die 1. Mannschaft auf dem vorletzten Platz und muss absteigen.

Link: LigaManager

Saisonabschluss für die 2. Mannschaft

Zum Abschluss der Saison musste die 2. Mannschaft der SG zum 1.FC Marktleuthen. Das Spiel stand unter keinem guten Stern, konnte man doch zum zweiten Mal in der Saison aufgrund vieler Ausfälle nur mit vier Spielern antreten. Diese zeigten durchwegs ansprechende Leistungen und hielten die erwartete Niederlage mit 2 : 4 in Grenzen.
Somit stand es schon vor dem ersten Zug bereits 2:0 für die Gastgeber. Stephan Krämer hielt gegen seinen aufgrund der DWZ-Wertung klar favorisierten Gegner lange dagegen. Dieser spielte seinen kleinen Stellungsvorteil aus der Eröffnung konsequent und fehlerlos durch, sodass Krämer am Ende aufgeben musste. Hermann Schedl schlug sich ebenfalls lange wacker, verlor im Mittelspiel dann aber zwei Bauern, die letztendlich seine Niederlage besiegelten. Somit war das Match bei einem Zwischenstand von 4:0 bereits für Marktleuthen entschieden.
Die beiden restlichen Partien waren hart umkämpft und sie gingen nahezu über die Maximalspielzeit von 5 Stunden. Lech Hilgertner war schon mit zwei Bauern im Nachteil. In Zeitnot zum 40. Zug machte sein Gegner jedoch mehrere kleine Fehler, wodurch sich Hilgertner mit einem Qualitätsgewinn etwas Luft verschaffen konnte. In der Folge konnte er die Qualität gegen einen Turmvorteil ausbauen, jedoch hatte sein Gegner dann drei verbundene Freibauern, die normalerweise zum Sieg gereicht hätten. Wieder kam der Gegner in Zeitnot, diesmal auf die Maximalspielzeit. Hilgertner überlistete ihn mit einer Finte und setzte ihn mit Dame und Turm matt.

Alexander Jost

Die Partie des Abends spielte Alexander Jost. Beide Kontrahenten lieferten sich einen zähen Kampf auf Augenhöhe mit vielen Drohungen und Gegendrohungen. Spannend wurde es, als es auf die 40 Züge zu ging. Jost behielt in hochgradiger Zeitnot den Überblick, gewann mit der richtigen Abtauschvariante einen Freibauern und machte seinen 40. Zug auf die Sekunde gerade noch im Zeitlimit. In der Folge spielte er seinen Vorteil konsequent aus. Im Endspiel nach beidseitigen Damenumwandlungen nutzte er seinen minimalen Zugvorteil, um die Partie nach vielen Damenschachs, Bauerngewinnen und Umwandlung zu einer zweiten Dame gerade noch innerhalb der Maximalzeit von 5 Stunden für sich zu entscheiden.
Damit geht für die zweite Mannschaft eine durchwachsene Saison zu Ende. Man konnte zweimal nur mit vier Spielern antreten, was sich letzten Endes negativ auf das Gesamtergebnis auswirkte. In dem engen Feld in der A-Klasse Marktredwitz reichte es am Ende nur zum 6. Platz, 3 Punkte hinter dem Sieger. Erfolgreichste Punktesammler waren Hans Lugert und Alexander Jost mit jeweils 4 Siegen in 5 Partien.

Link: LigaManager

Endlich der erste Sieg für die 1. Mannschaft

Im vorletzten Saisonspiel besiegte die 1. Mannschaft der SG die Mannschaft vom PTSV Hof 2  klar mit  5,5 : 2,5 Punkten und übergab damit die Rote Laterne an Hof.

Herbert Baier

Die beste Partie des Tages spielte Herbert Baier. Er überraschte seinen Gegner mit einem Springeropfer auf f5 und gleich danach mit einem Bauernopfer auf f6. In der Folge zerlegte er die schwarze Königsfestung und siegte bravourös.
Langes Lavieren prägte die Partie von Paul Trapp. Mit einem Vorstoß im Zentrum gelang ihm eine 4-Züger-Kombination, bei der er den weißen Läufer und den weißen Turm erbeutete – ein klarer Sieg.
Hans Lugert gewann zunächst einen Zentralbauern. Dieser Mehrbauer war zugleich der Stachel im Fleische seines Gegners. Nach einer Finte schlug sein Gegner einen vergifteten Bauern, was den Damengewinn und den Sieg für Lugert bedeutete. Roland Probst jagte erst einmal die schwarze Königin auf ein entlegenes Feld. Dadurch gelang ihm der Turmgewinn mit seinem Läufer. Probst spielte konsequent diesen Vorteil aus bis ins Endspiel zum Partiegewinn.
Sichere Remis erspielten Christian Strahl, Alexander Jost und Roland Schelbert, der im Endspiel sogar mit einem Springerausfall die Partie hätte gewinnen können.
Endlich eine durchweg geschlossene Mannschaftsleistung, bei der lediglich Michael Mücke verlor.

Link: LigaManager

2. Mannschaft verliert knapp im Spitzenspiel

Die 2. Mannschaft der SG empfing zum Spitzenspiel in der A-Klasse Marktredwitz den bis da hin nur um einen halben Brettpunkt besser platzierten Spitzenreiter SF Witzlasreuth im Mehrgenerationenhaus. Die Partien waren hart umkämpft. Am Ende hatte jedoch der erklärte Angstgegner aus Witzlasreuth wieder einmal die Nase vorne und man verlor knapp mit 2,5 : 3,5.
Stephan Krämer am Spitzenbrett  kam bereits in der Eröffnung stellungsmäßig in Nachteil. Er kämpfte bravourös, jedoch zeigte sein Gegner keine Schwächen und spielte seinen Vorteil konsequent aus, sodass Krämer die Partie aufgeben musste. Alexander Jost hatte im Endspiel bereits das Remis vor Augen, als ihm ein Abtauschfehler unterlief. Damit verlor er zwei Bauern und auch die Partie.
Gewohnt stark spielte Hans Lugert. Er nutzte eine Unachtsamkeit seines Gegners und kam zu einer Bauerngabel auf die gegnerische Dame und den Turm, was den Turmgewinn bedeutete. Danach spielte er den Sieg routiniert aus. Roland Probst spielte gewohnt ruhig und beide Kontrahenten einigten sich auf Remis.
Die Partie des Abends spielte Lech Hilgertner. Mit dem Mittelgambit überraschte er seinen Gegner schon in der Eröffnung. Mit einer überlegenen Bauernstellung zog er einen unwiderstehlichen Angriff mit fast allen Figuren auf den gegnerischen König auf. Konsequent zog er die Schlinge immer fester zu, bis sein Gegner einen Zug vor dem Matt aufgab.
Somit stand es 2,5 : 2,5 und die letzte und längste Partie des Abends musste entscheiden. Josef Messer hatte dabei mit einem Qualitätsnachteil die etwas schlechteren Karten. Er verteidigte geschickt und hätte mit einer Finte fast ein Dauerschach und damit das Remis erzwungen. Sein Gegner fand in dieser Stellung jedoch den einzig richtigen Zug zum Gegenangriff und gewann damit die Partie.

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